Unser Kater Carlo ist angekommen: Eine magische Reise beginnt
Unser Kater Carlo ist endlich da, und wenn wir ehrlich sind, fehlen uns fast ein wenig die Worte, um diese ersten, magischen Tage zu beschreiben. Es ist immer ein kleines Wunder, wenn ein neues Familienmitglied einzieht, aber die Art und Weise, wie dieser kleine getigerte Kerl unser Zuhause für sich erobert hat, war einfach einmalig.
Erinnert ihr euch noch an den Einzug von seinem Bruder, Eddy? In unserer Rubrik Aktuelles haben wir euch ja bereits von diesem aufregenden Tag im Oktober 2019 erzählt. Doch heute möchten wir euch die Geschichte ganz aus der Sicht unseres kleinen, in sich ruhenden Wirbelwinds Carlo erzählen.
Ich erinnere mich noch genau an diesen einen Moment kurz nach der Ankunft: Die Dämmerung setzte ein, und ich knipste die kleine Lampe im Wohnzimmer an. Carlo setzte sich genau daneben. Das weiche Licht fiel auf sein wunderschönes, grau-getigertes Fell. In diesem Moment wirkte er gar nicht wie ein verängstigtes kleines Kätzchen, sondern fast schon ein bisschen weise. Seine feinen dunklen Streifen im Gesicht, die großen Ohren und diese unendlich langen, weißen Schnurrhaare. Es war, als würde er leise flüstern: „Okay, das ist also mein neues Reich. Gefällt mir.“
Wie Unser Kater Carlo die Couch für sich entdeckte
Wir hatten uns im Vorfeld auf alles eingestellt. Wir dachten, wir würden die nächsten Tage leise auf Zehenspitzen durchs Haus schleichen, weil sich die beiden bestimmt unter dem Sofa oder hinter dem Schrank verstecken würden. Aber Carlo und sein Bruder Eddy hatten da ganz andere Pläne.
Es dauerte gar nicht lange, da hatte er sich seinen absoluten Lieblingsplatz ausgesucht. Nicht etwa eine versteckte Höhle – nein, er wählte die höchste und präsenteste Stelle: die Lehne unserer Couch. Dort lag er dann, komplett ausgestreckt, den Kopf herrlich bequem an ein Kissen gekuschelt. Eine seiner kleinen Pfoten baumelte so locker über die Kante, dass mein Herz vor Freude einen kleinen Hüpfer machte. Ihn so friedlich und sicher schlafen zu sehen, war der schönste Beweis dafür, dass er sich bei uns wohlfühlt. Wenn ihr mehr über seine lustigen Eigenarten erfahren wollt, schaut unbedingt auf seiner persönlichen Seite Carlo vorbei.
Der kleine Jäger erwacht
Wer gut schläft, hat natürlich danach auch ordentlich Energie! Und wenn unser Kater Carlo wach ist, dann ist er mit 100 Prozent bei der Sache. Wir hatten den Boden mit allerlei Spielzeug übersät – kleine Mäuse, bunte Federn, alles, was das Katzenherz begehren könnte. Das Federspielzeug lag direkt neben ihm, aber das interessierte ihn nicht die Bohne.
Seine ganze Aufmerksamkeit galt diesem einen runden Katzenspielzeug mit der Kugel im Inneren. Ich saß auf dem Boden und beobachtete ihn fasziniert. Er machte sich ganz klein, legte sich halb über das Spielzeug und schob seine Pfote tief in die Öffnung. Dieser konzentrierte, fast schon ernste Blick, den er dabei aufsetzte, war einfach zum Schießen. Er war völlig im Tunnel, ein echter kleiner Jäger, der seine Beute fest im Visier hatte.
Gemeinsamer Unfug und die seltsamsten Schlafpositionen
Das Schönste am Einzug von zwei Geschwistern ist, dass sie sich gegenseitig wahnsinnig viel Mut machen. Wenn einer etwas Spannendes entdeckt, ist der andere meist nicht weit.
Schon am ersten Nachmittag hörte ich ein leises Rascheln aus der Küche, in der wir extra einen Topf mit Katzengras aufgestellt haben. Carlo und sein Bruder Eddy konnten ganz offensichtlich nicht widerstehen. Carlo saß links und hatte schon die Pfote gehoben, um dem längsten Blatt einen ordentlichen Stupser zu verpassen. Eddy beugte sich von rechts tief ins Grünzeug hinein. Die zwei wirkten wie ein eingespieltes Gaunerduo auf frischer Tat. Genau diese Augenblicke versüßen uns jeden Tag!
Dass so viel gemeinsamer Unfug anstrengend ist, merkten wir kurz darauf. Carlo hatte sich auf die Rückenlehne der Couch zurückgezogen. Aber anstatt sich hinzulegen, hing er förmlich wie ein nasses Handtuch über der Kante. Beide Pfoten baumelten ins Leere, die Augen fest verschlossen. Wir Menschen bekommen schon vom Hinsehen Nackenschmerzen, aber für Carlo schien es in diesem Moment der bequemste Ort der Welt zu sein.
Hier findet ihr übrigens einen tollen Ratgeber im Magazin von Zooplus darüber, warum Katzen oft so verrückte Schlafpositionen wählen und was sie bedeuten.
Pures Vertrauen im neuen Revier
Es gibt diese stillen Momente, in denen man merkt, dass aus einem Haus ein echtes Zuhause für die Tiere geworden ist. Für mich war das der Moment, als ich Carlo in der Hängematte des Kratzbaums fand.
Er lag dort nicht einfach nur. Er lag komplett auf dem Rücken, den flauschigen getigerten Bauch ungeschützt nach oben gestreckt. Die kleinen Pfötchen waren süß angewinkelt und er atmete tief und gleichmäßig. Katzen zeigen ihren Bauch nur dann so offen, wenn sie sich absolut, zu einhundert Prozent sicher fühlen. In der Natur wäre das viel zu gefährlich. Ihn in diesem Moment so vollkommen sicher und unbeschwert zu sehen, ging mir direkt ins Herz. Es ist ein riesiger Vertrauensbeweis, den wir uns als Katzeneltern jeden Tag aufs Neue verdienen wollen.
Ein Platz im Bett – von der allerersten Nacht an
Ich muss euch noch ein kleines Geheimnis verraten: Wir hatten uns eigentlich vorgenommen, dass das Schlafzimmer vorerst katzenfreie Zone bleibt. Tja, was soll ich sagen? Dieser Plan hat genau bis zum ersten Abend gehalten.
Schon in der ersten Nacht tapsten die beiden leise ins Schlafzimmer, sprangen ins Bett und rollten sich zusammen. Wir brachten es einfach nicht übers Herz, sie wegzuschicken. Ein paar Tage später entstand ein Foto, das für mich alles zusammenfasst, was diese erste Zeit ausgemacht hat. Eddy lag eingerollt auf meiner weichen Sternendecke, und Carlo hatte sich ganz dicht an ihn gekuschelt. Er hatte sogar eine Pfote leicht über Eddy gelegt, so als wollte er sagen: „Ich pass auf dich auf.“ Wenn man Carlos Gesicht auf diesem Bild ansieht, könnte man schwören, dass er im Schlaf lächelt.
Sie sind angekommen. Nicht nur in unserem Zuhause, sondern mitten in unseren Herzen. Habt ihr ähnliche emotionale Erfahrungen bei der Eingewöhnung eurer Fellnasen gemacht? Schreibt uns unbedingt eine Nachricht über unser Kontakt-Formular, wir lieben es, eure Geschichten zu lesen!
FAQs – Unsere Erfahrungen zur Eingewöhnung
Wir haben mit vielen angehenden Katzeneltern gesprochen, die aufgeregt auf den Einzug ihrer Tiere warten. Hier sind unsere persönlichen Antworten auf häufigsten wiederkehrende Fragen.
Wie reagiere ich am besten auf lustige oder ungewöhnliche Schlafpositionen?
Das ist ganz unterschiedlich! Auch wenn sich viele Katzen erstmal zurückziehen, gibt es (wie unser Kater Carlo) sehr selbstbewusste und neugierige Tiere. Wenn sie direkt auf Erkundungstour gehen: Freut euch und lasst sie machen!
Dürfen die Katzen von Anfang an mit ins Bett?
Das ist eine ganz persönliche Entscheidung. Für uns war es genau das Richtige. Es hat die Bindung von der ersten Minute an enorm gestärkt und den beiden nachts viel Sicherheit und Wärme gegeben. Wenn es für euch okay ist, spricht absolut nichts dagegen.
Warum ist es so wichtig, Wurfgeschwister wie Eddy und Carlo zusammen aufzunehmen?
Zwei Kater aus demselben Wurf, wie unser Kater Carlo und sein Bruder Eddy, geben sich in einer neuen, fremden Umgebung enorm viel Sicherheit. Sie kuscheln miteinander, wärmen sich gegenseitig und helfen sich so, den Stress des Umzugs abzubauen. Zudem können sie ihren natürlichen Spiel- und Jagdtrieb perfekt miteinander ausleben, was langfristig für eine wunderbar ausgeglichene Katzen-Seele sorgt.
Weitere nützliche Tipps und Antworten auf Fragen zu unserem Alltag oder zur Haltung findet ihr jederzeit in unserem FAQs-Bereich. Oder nutze direkt unser Kontaktformular, um uns eine Nachricht zu schreiben. Wir freuen uns auf den Austausch mit dir!